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Persönliches Rundschreiben · Personal circular letter

Herbst- und Missionsrundschreiben 2024

Oktober 2024 · Deutsch

Bald komme ich wieder nach Europa. Deshalb wende ich mich an mit der Bitte, mir Einladungen zu vermitteln zu möglichst erfolgversprechenden Wohltätigkeitsveranstaltungen, Präsentationen, Gesprächen und Gottesdiensten, bei denen ich predigen kann und die Kollekte für meine Missionsarbeit bekomme. Ich werde in der Zeit vom Dienstag, dem 15. Oktober bis Sonntag, den 22. Dezember 2024 in Europa sein. Mein Terminkalender, der alle bereits vereinbarten und noch offenen Termine zeigt, ist online abrufbar bei http://lagleder.net/termine.htm.

Die Brotherhood of Blessed Gérard ist ein katholischer kirchlicher Verein, eine südafrikanische gemeinnützige Organisation und die Hilfsorganisation des Malteserordens in Südafrika. Sie wurde am 28. Oktober 1992 in Mandeni in der Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika gegründet. Wir versuchen, die Liebe Gottes den uns anvertrauten Menschen, die in Krankheit, Armut und Not leben, zu zeigen, indem wir Notleidenden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln helfen, ihr Leid zu verringern und ihr Elend mit ihnen zu tragen.

Wir haben ein umfassendes System ganzheitlicher Hilfe im Zululand an der Ostküste Südafrikas (nördlich von Durban) aufgebaut. Die Dienste unserer Organisation und ihrer Mitglieder haben ihren Mittelpunkt im "Blessed Gérard's Care-Zentrum". Dort betreiben wir vielfältige einander ergänzende karitative Projekte und Programme: - Gesundheitspflege Projekte: AIDS-Hilfe, Hospiz, Krankenhilfsfonds - Kinderpflege Projekte: Kindergarten, Kinderheim, Hungerhilfe, Stipendien-Fonds - Nothilfe und Sozialprojekt: Nothilfe-Fonds

Der aktuelle Tätigkeitsbericht ist unter http://bbg.org.za/bbg-taetigkeitsbericht-2023.pdf online verfügbar. Weitere Informationen gibt es unter http://bbg.org.za unter http://bbg.org.za/calendar.pdf und http://bbg.org.za/rundbriefe.htm

All unsere Dienste wurden nicht am Reißbrett entwickelt, sondern waren jeweils eine beherzte und wirksame Antwort auf konkrete Notsituationen vor Ort, denen anderweitig nicht oder nicht hinreichend begegnet worden war. Sie sind mehr als notwendig und Not-wendend weil wir in einer absolut unterprivilegierten Gegend operieren, die von Armut und Krankheit geprägt ist:

Wir helfen mittellosen Menschen in diesem so unterprivilegierten Umfeld. Die Spenden, die wir hier vor Ort bekommen, reichen nur für einen kleinen Teil unserer Ausgaben. Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig als im Rest der Welt um Hilfe zu bitten. Die Einnahmen aus Südafrika decken nur einen kleinen Teil der Kosten. Unsere karitative Arbeit stellt uns aber momentan vor große Herausforderungen: 1. Südafrika hat den Katastrophenfall ausgerufen - wegen unserer Energiekrise. Der erzeugte Strom reicht nicht aus, den Energiedarf aller zu decken. So gibt es periodische Stromabschaltungen, so dass wir manchmal bis insgesamt zwölf Stunden pro Tag keinen Strom hatten. Unser Notstromgenerator hat die Dauerbelastung nicht überlebt, also mussten wir ihn durch einen größeren neuen ersetzen. Wir mussten auch unsere Photovoltaik-Anlage vergrößern und mit einem Batteriespeicher versehen, um vom öffentlichen Netz unabhängig und klimaneutral zu werden. Die überalterten Klimaanlagen mussten und müssen ersetzt und mit Wärmerückgewinnung zur Warmwasserbereitung zusammen mit Solarthermie ausgestattet werden.

2. Das Wasserversorgungssystem in unserer Gegend ist marode. Manchmal mussten wir uns auch schon nur mit Wasser aus Kanistern und Eimern behelfen. Deshalb haben wir einen Brunnen bohren lassen. Jetzt brauchen wir aber eine Wasseraufbereitungsanlage, um Trinkwasserqualität für das aus dem Brunnen gepumpte Wasser zu erreichen. Das hat uns bereits viel gekostet und wir erwarten noch weitere größere Rechnungen. So müssen wir unsere Konten dringend wieder auffüllen. Leider sind viele "Spendentöpfe" auch in Europa wegen der Folgen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie von Naturkatastrophen usw. überstrapaziert bzw. leer. Umso dringender bin ich auf das Wohlwollen derjenigen angewiesen, die Mittel und Wege finden können, uns dabei zu unterstützen, den Menschen, die hier in Südafrika auf unsere Hilfe angewiesen sind, beizustehen. Jetzt möchte ich , von Herzen danken für jegliche Hilfe dazu, dass die uns Anvertrauten Menschen in Würde, Angstfreiheit und Geborgenheit leben können, und durch unsere Nächstenliebe die Liebe Gottes erfahren und spüren.

Bleiben wir im Gebet verbunden - füreinander und für die Notleidenden in der ganzen Welt! Sehr herzliche, dankbare Grüße

Pater Gerhard T. Lagleder OSB